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Unwürdig unterhaltsam

Mittwoch, 20.03.2019, Universität

Die Ig-Nobelpreis-Show begeisterte mit Wissenschaft und Witz 

Wissenschaft mit Witz – das ist das Um und Auf des Ig-Nobelpreises. Die Universität Harvard vergibt seit 1991 jedes Jahr die Auszeichnung an ForscherInnen, die mit ihrer Arbeit sowohl die Lachmuskeln als auch die Gehirnzellen strapazieren. Dass dies bestens funktioniert, bewiesen drei Ig-NobelpreisträgerInnen, die am 19. März 2019 bei der Ig-Nobelpreis-Show in der vollen Aula der Universität Graz die Lacher auf ihrer Seite hatten. 

Minna Lyons (Universität Liverpool) konnte anhand einer wissenschaftlichen Studie belegen, dass weniger FrühaufsteherInnen, sondern eher Nachteulen – also Personen, die am Abend aktiv sind – psychopathische Tendenzen aufweisen. 
Hynek Burda (Universität Duisburg-Essen) erforschte mit seriösen Methoden, dass sich Hunde beim Gassi-Gehen nach den magnetischen Feldlinien ausrichten. 
Stephan Bolliger (Universität Zürich) legte dar, dass es vorteilhafter ist, von einer vollen Bierflasche auf dem Kopf getroffen zu werden, da eine leere Flasche mehr Schlagkraft entwickelt. 
Mindestens genauso unterhaltsam sowie launig gelang die Einleitung von Marc Abrahams. Er verriet, dass es für den in zehn Kategorien verliehenen Preis insgesamt 10.000 Nominierungen gibt, dass „echte“ Nobelpreisträger die Trophäen überreichen. Und dass „ig“ für ignorable, das heißt unwürdig, steht.

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