Literatur, Spannung und Forschung vereint
Zwischen Bücherregalen und Lesesälen entstand eine Atmosphäre, in der sich literarische Fiktion und wissenschaftliche Perspektiven begegnen konnten. Ein abwechslungsreiches Programm brachte bekannte Stimmen der steirischen Krimiszene ebenso auf die Bühne wie Expert:innen aus der Forschung.
Den Auftakt machte Eva Rossmann mit einer Lesung aus ihrem Werk „Wer fastet, stirbt länger“. Im Laufe des Abends folgten weitere Autor:innen, darunter Margot Mühlfellner („Grazer Stiche“), Isabella Trummer („Tod im Schilcherland“), Martin G. Wanko („Eisenhagel 3 – Aus jetzt!“) sowie Günter Neuwirth („Reigen in Triest“). Sie alle sorgten mit ihren Lesungen für spannende Einblicke in aktuelle Werke der Kriminalliteratur.
Faszination True Crime
Neben literarischen Beiträgen bot die Veranstaltung auch Raum für wissenschaftliche Auseinandersetzung. Corinna Perchtold-Stefan widmete sich der Frage, warum True Crime eine so große Anziehungskraft ausübt, und beleuchtete dabei speziell die Rolle von Frauen in diesem Forschungsfeld. Ergänzt wurde das Programm durch weitere fachliche Impulse aus den Reihen der Uni Graz.
Einen weiteren thematischen Akzent setzte Johann Leitner, der das Publikum mit Kriminalgeschichten aus Tausendundeiner Nacht auf eine kulturhistorische Spurensuche mitnahm.
Ein Abend, der in Erinnerung bleibt
Die zweite „Lange Nacht des Krimis“ stieß auf viel Publikumsinteresse und machte deutlich, wie vielfältig und anschlussfähig das Thema Verbrechen sowohl in der künstlerischen als auch in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung ist.
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