Am 9. März 2026 wurde die Wanderausstellung „Unsere Demokratie hat’s nicht leicht“ im Karl-Böhm-Saal des BG/BRG/MG Dreihackengasse in Graz feierlich eröffnet. Die Ausstellung richtet sich speziell an Schüler:innen und beschäftigt sich mit der Frage, wie soziale Medien, Algorithmen und digitale Plattformen demokratische Prozesse beeinflussen.
Wie soziale Medien die Demokratie verändern
Die Ausstellung zeigt, wie digitale Technologien unsere politische Kommunikation prägen – von Empfehlungsalgorithmen und Plattformlogiken bis hin zu neuen Formen politischer Teilhabe. Gleichzeitig stellt sie die Frage, welche Zukunft wir uns als demokratische digitale Gesellschaft wünschen.
Dabei werden auch aktuelle Forschungsschwerpunkte der Universität Graz vorgestellt. Wissenschaftler:innen zeigen, wie sie mit ihrer Arbeit zur Stärkung demokratischer Werte beitragen.
Katrin Praprotnik (Politikwissenschaft) untersucht politische Entscheidungsprozesse und analysiert die Umsetzung von Wahlversprechen.
Juliane Jarke und Pia Grumeth-Zechner (Soziologie) beschäftigen sich mit der Frage, wie digitale Technologien demokratisch, inklusiv und nachhaltig gestaltet werden können.
Jana Lasser (Informatik, IDea_Lab) erforscht die Auswirkungen von Empfehlungsalgorithmen in sozialen Medien und entwickelt Alternativen, die dem demokratischen Gemeinwohl dienen.
Julian F. Müller und Daniela G. Camhy (Philosophie) beschäftigen sich mit grundlegenden Fragen rund um Wahrheit, Freiheit und Demokratie.
Zusammenarbeit mit Schulen
Die Ausstellung wurde von der Akademie Graz kuratiert und im Auftrag der Universität Graz gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendphilosophie sowie mehreren Schulen entwickelt.
Die Ausstellung ist zunächst bis 27. März 2026 im BG/BRG/MG Dreihackengasse zu sehen und wandert anschließend weiter in die Medien HAK Graz, die AHS Reininghaus und das BG/BRG Klusemannstraße.