Was passiert, wenn KI-Agenten unsere Jobs übernehmen? Wie viel Geist steckt in einer Maschine? Und müssen wir uns angesichts der rasanten Entwicklung künstlicher Intelligenz Sorgen machen? Diese Fragen standen am 12. Oktober bei einer neuen Ausgabe von Science & Cinema im Mittelpunkt.
Ausgehend von Filmszenarien wie „I, Robot“, „I Am Mother“ und „Terminator“ beleuchtete Markus Kneer, Philosoph am IDea_Lab der Universität Graz, die Entwicklung der KI aus philosophischer Perspektive. Im Gespräch mit Moderator Fritz Treiber ging es um die Auswirkungen auf Gesellschaft und Arbeitsmarkt ebenso wie um die Grenzen maschineller Intelligenz und menschlicher Verantwortung.
Anhand des Trolley-Problems wurden die Schwierigkeiten moralischer Entscheidungen greifbar. Auch rechtliche Fragen kamen zur Sprache: Wer haftet, wenn KI einen Menschen tötet? So führte der Abend von bekannten Sci-Fi-Szenarien zu konkreten Herausforderungen, die sich durch den Einsatz künstlicher Intelligenz bereits heute stellen.
Wie gehen wir als Gesellschaft mit all dem um? Schon bald gibt es eine Möglichkeit, mehr darüber zu erfahren: Am 19. Oktober spricht Christoph Bezemek mit Jana Lasser im Talk der 7. Fakultät unter dem Titel „KI: Kränkung der Menschheit oder Krone der wissenschaftlichen Schöpfung“ über Chancen, Gefahren und die Frage, wie KI sinnvoll reguliert werden kann. | Alle Informationen & Anmeldung