Sprache und Bilder bilden Wirklichkeit nicht nur ab – sie prägen auch, wie wir Geschlecht wahrnehmen und gesellschaftliche Rollen verstehen.
Im Vortrag „Frauen und Forschung: Wie Sprache uns mitspielt – zur Hervorbringung von Geschlechterordnungen in Wort und Bild“ beschäftigen sich Dr. phil. Iris Julian und Dr. Maria Pober mit der Frage, wie Geschlechterordnungen durch sprachliche und visuelle Darstellungen entstehen, vermittelt und reproduziert werden.
Dabei richten sie den Blick auf Zusammenhänge zwischen Sprache, Wahrnehmung und gesellschaftlichen Vorstellungen von Geschlecht und zeigen, welche Bedeutung diese Mechanismen auch im wissenschaftlichen Kontext haben.
Die Veranstaltung findet im UniGraz@Museum in Kooperation mit der Forschungsgruppe Wahrnehmung: Episteme, Ästhetik, Politik statt.