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Grüne Apotheke

Montag, 17.06.2019, Universität, Forschen

Warum und wie Heilpflanzen wirken: ein Botanik Brunch klärte auf

Arnika, Holunder und Schafgarbe: Sie gelten seit vielen tausend Jahren als Helfer gegen Krankheiten. Doch was ist dran an der Heilkraft? Der Botanik Brunch im Botanischen Garten der Universität Graz am 16. Juni 2019 klärte wissenschaftlich und gut verständlich auf. Bei Führungen durch die Heilpflanzenabteilung samt neuem Pavillon, wo der Werdegang von der Arzneipflanze zum Heilmittel erklärt wird, und kurzen Vorträgen verrieten ForscherInnen Wissenswertes über die „grüne Apotheke“. 
Rudolf Bauer, Professor am Institut für Pharmazeutische Wissenschaften, erforscht die Wirkungsweise von Heilpflanzen: „Die Extrakte spielen wie in einem Orchester zusammen, unterschiedliche Wirkstoffe tragen zum Gesamteffekt bei.“ Viele pflanzliche Essenzen seien nach wie vor unverzichtbar, da sie synthetisch nicht herstellbar sind. 
Martin Grube, Professor am Institut für Biologie, schilderte, warum Pflanzen überhaupt ätherische Öle, die der Mensch dann nutzt, produzieren: „Es kann sich, wie etwa beim Kren, zum Beispiel um eine Verteidigungsstrategie gegen Fressfeinde handeln.“ Da viele Pflanzen in der Natur eine wichtige Symbiose eingehen, werden die Stoffe auch als „Fernmeldesystem“ für andere Gewächse eingesetzt. 
Dass Kräuter nicht nur gesund, sondern auch sehr schmackhaft sind, davon konnten sich die BesucherInnen bei Kostproben von Wiesendudler und Suppe überzeugen.

Der Botanik Brunch ist Teil der 7. fakultät, des Zentrums für Wissen, Gesellschaft und Kommunikation der Universität Graz.

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