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Hanf als Lebensmittel?

Dienstag, 12.02.2019

Dr. Fritz Treiber als Experte auf ORF2

Hanf liegt als Lebensmittel im Trend. Im Geschmackslabor der Uni Graz wird auch damit gearbeitet, im Zuge der wissenschaftlichen Auswertung einer spätmittelalterlichen Handschrift aus der Universitätsbibliothek. Es wurde eine Hanfsuppe nach mittelalterlichem Rezept nachgekocht.
Hanf ist in der Küche bzw. in der Ernährung ein Alleskönner. Das Öl, gewonnen durch Kaltpressung aus den Hanfsamen besteht zu fast 90% aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Zudem ist das Verhältnis von Omega 6 zu Omega 3 Fettsäuren auch ideal. Der Presskuchen der Hanfsamen wird zu Hanfmehl verarbeitet, welches beim Backen 10% des Mehls ersetzen kann.
Der für Lebensmittel verarbeitete Hanf enthält kein THC und macht daher nicht "high". Lebensmittel mit CBD (Cannabidiol) sind in Österreich nicht erlaubt. CBD ist weder als Lebensmittel eingestuft noch als Nahrungsergänzungsmittel.  Eistees oder andere Lifestyle Getränke die "Hanf" enthalten, sind mit Hanfaromen angereichert aber frei von THC und CBD.
Die verschiedenen Wirkungen von CBD, wie sie in Erfahrungsberichten von Menschen oft wiedergegeben werden (angstlösende Wirkung, hilft gegen Depressionen, schlaffördernde Wirkung, entzündungshemmend, Immunsystem stärkend) müssen wissenschaftlich noch im Detail erforscht werden.

Die Sendung "Hanf in der Küche / Studio 2" vom 08.02.2019 kann noch bis 15.2.2019 in der ORF-TVThek angeschaut werden.
https://tvthek.orf.at/profile/Studio-2/13890037/Studio-2/14003838/Hanf-in-der-Kueche/14443315

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